Header

Käuterwiese

Praxistätigkeit: Schwerpunkte und Anregungen

weitere Infos

 

 

Seeufer, Wasser, Gras, Ruhe, Aktivität, Entschleunugung, entspannung, Lebensrhytmus, Schlaf, Ruhe, Schlafstörungen, Lebensrhythmus, Ausgleich, beobachten, freizeit

Im Rhythmus leben

In der Natur existiert ein ständiger Wechsel zwischen aktiven und passiven Prozessen, zwischen Wachsen und Ruhen, zwischen Tag und Nacht, zwischen Ebbe und Flut, zwischen hell und dunkel.  Diese Rhythmen bestimmen das Dasein und werden in der Natur als vorgegeben akzeptiert. Alles richtet sich nach ihnen. Es gibt nur eine Ausnahme: Der Mensch kann sich diesen Rhythmen widersetzen und tut es ausgiebig. Er kann arbeiten, wann er will oder muss. Schlafen, Essen und andere lebenswichtige Prozesse richten sich nicht mehr nach einem natürlichen Rhythmus, sondern werden von den Notwendigkeiten des Berufsalltags und der Freizeitgestaltung diktiert.

Unsere Vorfahren waren es gewohnt, den natürlichen Rhythmen zu folgen, wie sie es in ihrer natürlichen Umgebung beobachteten. Ihr Tagesablauf und  Arbeitsrhythmus richtete sich nach der Abfolge von Tag und Nacht und nach den Jahreszeiten. Die aktive Zeit begann bei Tagesanbruch und endete mit der Dämmerung.
Unser heutiges Leben steht nicht mehr in dieser engen Verbindung zur Natur. Wir haben weitgehend die natürlichen Rhythmen verlassen und durch unsere eigenen ersetzt. Wir passen uns den Gegebenheiten unkritisch an, die uns Berufsalltag und Freizeitangebote vorgeben. So machen wir die Nacht zum Tag und essen dann, wenn die Umstände es erlauben. Meist bleibt dann weder Zeit, eine gute Mahlzeit zuzubereiten, noch genügend Ruhe, diese in angenehmer Umgebung zu verspeisen.

Es scheint jedoch wichtig zu sein, diese Rhythmen stärker zu beachten, wenn wir unsere Gesundheit nicht aufs Spiel setzen wollen. Es scheint, dass diejenigen Menschen am ehesten mit der Beschleunigung der Lebensprozesse zurechtkommen, die gelernt haben, den inneren Rhythmus ihres Körpers zu beachten und diesem zu folgen.

Was bedeutet das?