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Wie ich gesund bleibe oder
Gesundheit zurückgewinne durch aktive und naturgemäße Lebensweise.
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Kurs-Termine: Fußübungen bei ______________________ Handreflexzonenmassage ______________________ Rohkost und essbare
Wildkräuter
Maria Bechheim
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Ohrgesundheit
Werden unsere Ohren überlastet? Da geht ein Jugendlicher unbeschwert in eine Disco und kommt zurück nach Hause mit einem Dauerpfeifton im Ohr. Meist verschwindet das lästige Geräusch nach Stunden von selbst, manchmal jedoch bleibt es. Dann hofft man auf schnelle Hilfe beim HNO-Arzt. Wenn das Geräusch trotz aller Akut-Maßnahmen bestehen bleibt, muß sich der junge Mensch auf ein Leben mit einer schweren Beeinträchtigung einstellen, einem Tinnitus.
Ein Einzelfall? Leider nein! Es gab noch nie so viele Tinnitus-Betroffene wie heute. Sie sind ein „Produkt dieser Gesellschaft“. Wenn ein Discobesuch heute nur noch mit Gehörschutz unbeschadet überstanden werden kann, dann ist der dort erzeugte Musiklärmpegel eindeutig zu hoch. Dann ist eine Lautstärkebegrenzung, die Gehörschäden ausschließt, zum Schutz unserer Jugendlichen dringend notwendig. Neben diesen offensichtlichen Lärmquellen haben sich in den letzten Jahren neue, subtilere Formen akustischer Belastung entwickelt. Der heutige Mensch ist im Alltag einer ständig wachsenden Zahl von Signal- und Alarmtönen ausgesetzt, die zur richtigen Plage geworden sind: piepsende Handys, schrill piepsende Kassen, piepsende Bankautomaten, selbst im Bus ertönen neuerdings bei jeder Bustür hohe schrille Töne, bevor sich die Bustüren schließen. Was muten wir unseren Ohren da eigentlich zu? Eine solche Überflutung mit schrillen Alarmtönen, die uns wachrütteln oder auf Gefährdung hinweisen sollen, ist künstlich erzeugter Stress, der unablässig durch das Sinnesorgan Ohr auf den Menschen einwirkt. Unsere Ohren haben leider keine Klappen, um sich dieser Strapaze zu entziehen. Wen wundert es da, wenn das Ohr eine eigene Lärmbarriere bildet, indem es einfach abschaltet: plötzlicher Hörverlust ein- oder beidseits, ein Hörsturz – oft mit Tinnitus im Gefolge. Obwohl es bislang weder für Hörsturz noch für Tinnitus eindeutige Erklärungen gibt, weil die Palette der möglichen Ursachen viel breiter ist, als hier angedeutet werden kann, so steht doch eines fest: Ein Zusammenhang zur akustischen Reizüberlastung, die heute in einer Weise zugenommen hat wie niemals zuvor, ist sehr wahrscheinlich. Die körpereigene Regulation wird störanfällig bei dauerhaftem Stress. Verspannungen und Gefäßverkrampfungen stellen sich ein. Im Bereich des Ohres können solche Gefäßspasmen zur Minderdurchblutung des Innenohrs führen, mit Schädigung der Haarzellen (Sinneshärchen). Die fachärztliche Akutversorgung des Tinnitus und Hörsturzes besteht darum in der Regel in durchblutungsfördernden und entzündungshemmenden Maßnahmen. Wenn ein Tinnitus chronisch geworden ist, gelingt eine vollständige Beseitigung des Geräuschs selten. Mancher Patient fragt sich in dieser Situation: Kann die Naturheilkunde helfen? Der naturheilkundliche Ansatz geht davon aus, dass es vorrangig wichtig ist, den Menschen in all seinen Lebensbezügen und Körperfunktionen zu stabilisieren, um die Selbstheilungskraft des Körpers zu reaktivieren. Gelingt dies, dann tritt das belastende Ohrgeräusch in seiner Wahrnehmung und in seiner Ausprägung oft soweit in den Hintergrund, dass es nicht mehr als störend empfunden wird. Hilfreich sind alle Maßnahmen, die die Anspannung lösen, in die der Patient zwangsläufig geraten ist. Auch spürbare Gewebsverhärtungen, die die Durchblutung behindern, müssen erkannt und aufgelöst werden. Oft ist eine Kombination verschiedener Therapieformen notwendig, damit die Belastung für den Betroffenen erträglich wird und seine Lebensfreude zurückkehrt. In meiner Praxis biete ich Behandlungen bei Tinnitus, Hyperakusis und Hörsturz.
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